Holz fürs Auto
Technik,
09.02.26
Claudia Stieglecker

Die Bauteile aus den holzbasierten Werkstoffen erreichten überwiegend hohe technologische Reifegrade.
Foto: VW/Daniel Kohl
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Im Projekt „HyEnd-Wood“ wurden holzbasierte Verbundwerkstoffe auf Basis von Buche entwickelt, die sich als leistungsfähige, 3D-formbare Materialien für Fahrzeugbauteile eignen.
In dem Verbundvorhaben, dessen Namen sich aus „Hybridized Engineered Wood“ zusammensetzt, entwickelten die Projektpartner zwei neue, laubholzbasierte Werkstoffe für nichttragende Bauteile in der Automobilherstellung und weiteren Branchen. Bei den Werkstoffen handelt es sich einerseits um ein Material, das aus Buchenspänen in einem Heißpressverfahren zu Bauteilen geformt wird, deren mechanische Eigenschaften vergleichbar mit jenen von OSB/3-Platten sind. Der zweite Werkstoff besteht dagegen aus Buchenstreifen, die über einen Zwischenschritt in Plattenform zu Bauteilen verarbeitet werden. Dieser Werkstoff ist fester und stabiler, aber schlechter formbar als das heißgepresste Material.
ANGELEHNT
Als Testobjekt für die entwickelten Werkstoffe wurde die Mittelarmlehne eines Mittelklasse-Pkw gewählt. Die Untersuchungen zeigen, dass die neuen Holzmaterialien viele der dafür geforderten mechanischen Eigenschaften erfüllen – die Leistungswerte liegen zwischen typischen Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffen und Holzplattenprodukten. Die neuen Holzwerkstoffe besitzen ein messbares Leichtbaupotenzial und ermöglichen zudem Recycling- beziehungsweise Downcycling-Prozesse, informiert die deutsche Fachagentur für Nachhaltige Rohstoffe FNR. Die Materialien können grundsätzlich aus verschiedenen Holzquellen wie Frisch-, Rest- und Altholz hergestellt werden, ohne dass sich die Eigenschaften deutlich verändern.
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