Lärche – Baum des Jahres
Branche,
09.02.26
Claudia Stieglecker

Die Nadeln der Lärche wechseln im Jahresverlauf ihre Farbe. Foto: Pixabay
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Im Jahr 2026 übernimmt die Europäischen Lärche, eine für die Alpen sehr bedeutsame Baumart, den Titel „Baum des Jahres“ von der Mehlbeere.
Seit mittlerweile über dreißig Jahren holt das Kuratorium Wald in Kooperation mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft eine andere Baumart als „Baum des Jahres“ vor den Vorhang geholt. Als einziger heimischer Nadelbaum wirft die Lärche ihre Nadeln ab: Nach dem ersten Frost im Herbst verfärben sich die Nadeln der Lärche goldgelb, fallen noch vor dem Winter ab und sorgen damit für wertvolle Humusbildung.
PRÄGEND
In Österreich findet man die lichtliebende Baumart vor allem in Höhen von 1.000 bis 2.200 Metern. Für gewöhnlich wird sie 25 bis 45 Meter hoch, in Ausnahmefällen sogar über 50 Meter. Lärchen können ein Alter von über 1.000 Jahren erreichen, meist liegt ihre natürliche Lebenszeit allerdings bei 500 bis 800 Jahren, heißt es. Die Lärche prägt vor allem im inneralpinen Raum Gebirgszüge, Hochplateaus, Täler und Wälder. Ausgesprochen frosthart, sturmfest und robust gegenüber Schneebruch und Steinschlag spielt sie eine wesentliche Rolle im Schutzwald.
BESTÄNDIG
Auch forstwirtschaftlich wird sie aufgrund ihres gut verarbeitbaren und witterungsbeständigen Holzes sehr geschätzt. Als beständiger Habitatbaum bietet sie Lebensraum und Nahrung, ihre Samen dienen beispielsweise vielen Vogelarten als Futter, informiert das Kuratorium Wald. Im Laufe des Jahres werde es mehr über die Lärche zu erfahren und unter anderem eine Broschüre, ein Plakat und Sammelkarten geben.
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