Branche
Erwärmung: Komplexe Waldböden
Insgesamt 122 österreichische Betriebe mit 2.161 Beschäftigten wurden für die Konjunkturbeobachtungen der KMU Forschung Austria zur Lage der Gewerbe- und Handwerkbranche im 4. Quartal 2023 befragt. Untersucht wurden u. a. die Entwicklungen der Auftragslage sowie die Stimmung innerhalb der Branche.
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Betrachtet man das Jahr 2023 im Vergleich zu 2022, sind die Auftragseingänge der Branche im 1.–3. Quartal wertmäßig um 8 % gesunken. „Damit war die Entwicklung deutlich schlechter als im Vorjahreszeitraum“, so die KMU Forschung Austria in ihrem Konjunkturbericht vom Jänner 2024.
Betreffend den Vergleich von 2023 und 2022 heißt das konkret:
· 18 % der Betriebe meldeten Steigerungen um durchschnittlich 19,3 %,
· bei 34 % der Betriebe lagen die Auftragseingänge auf Vorjahresniveau und
· 48 % der Betriebe verzeichneten Rückgänge um durchschnittlich 25,3 %.
Zeitgleich wurden die Verkaufspreise in der Branche Tischler „im 1. – 3. Quartal 2023 im Vergleich zum 1.–3. Quartal 2022 im Durchschnitt um 6,4 % erhöht“.

Ein Faktor für die gesunkene Stimmungslage bei den Tischler:innen könnte die minimierte Auslastung darstellen. „Im Branchendurchschnitt sichert der Auftragsbestand eine Vollauslastung für 9,7 Wochen. Im Vergleich zum 4. Quartal des Vorjahres ist der durchschnittliche Auftragsbestand um 21,7 % gesunken“, berichtet KMU Forschung in der aktuellen Auswertung.
· 16 % der Betriebe meldeten für das 4. Quartal 2023 eine Auslastung von 1–4 Wochen.
· Bei 50 % lag sie bei 5–9 Wochen.
· 28 % meldeten eine Auslastung von 10–19 Wochen.
· 4 % der Betriebe hatten eine Auslastung von 20 und mehr Wochen.
· 2 % hatten keinen Auftragsbestand.
Im 4. Quartal 2023 setzte sich dieser Trend fort. Die befragten Betriebe beurteilten die Geschäftslage dementsprechend:
· 10 % beschrieben die Lage als „gut“,
· 56 % gaben „saisonüblich“ an und
· ganze 34 % Betriebe bewerteten die Geschäftslage mit „schlecht“.
Zum Vergleich das 4. Quartal im Jahr 2022, wo 38 % die Lage als „gut“, 41 % als „saisonüblich“ und 21 % als „schlecht“ beurteilten. „Im Vergleich zum Vorquartal ist das Stimmungsbarometer gesunken“, fasst der Konjunkturbericht zusammen.
Auch was das neue Jahr angeht, überwiegt laut Konjunkturbericht die pessimistische Stimmung in der Branche. Für das 1. Quartal 2024 erwarten
· nur 2 % der Betriebe eine Steigerung der Aufträge (Vorjahr: 5 %),
· 44 % keine Veränderung (Vorjahr: 54 %) und
· 54 % Rückgänge (Vorjahr: 41 %).
„Im Vergleich zum Vorquartal hat der Pessimismus zugenommen“, lautet das Fazit des Berichts.
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